Komponist / Künstler

  • Peter Kislinger: 50. Todestag von Jean Sibelius

    Am 20. September 1957 verstarb der finnische Komponist JEAN SIBELIUS in seinem Haus "Ainola" nahe Helsinki. Tomi Mäkeläs Sibelius-Buch, die erste große deutschsprachige Buchstudie zu Sibelius seit 35 Jahren, ist aus diesem Anlass erschienen. Eine Besprechung von PETER KISLINGER

  • Korvat auki! Ohren auf!

    Ö1-Journalist Peter Kislinger zeichnet einen Querschnitt des mdw Festival ’16-Programms rund um Nordische Kompositionen und schildert, dass schon Jean Sibelius mit den Vorstellungen vom „typisch Nordischen“ zu kämpfen hatte.

  • Korvat auki! Open your ears!

    Ö1-Journalist Peter Kislinger zeichnet einen Querschnitt des mdw Festival ’16-Programms rund um Nordische Kompositionen und schildert, dass schon Jean Sibelius mit den Vorstellungen vom „typisch Nordischen“ zu kämpfen hatte.

  • Michael F.P. Hubers Oper "Bergkristall" nach Adalbert Stifters gleichnamiger Erzählung

    Reaktion auf eine Rezension der Uraufführung der Oper "Bergkristall" von Michael F. P. Huber in "schoepfblog". Die Rezension erschien unverändert am 26. Mai 2023 in "Der Opernfreund": https://deropernfreund.de/tiroler-landestheater-innsbruck/innsbruck-bergkristall-michael-f-p-huber/

  • Persönliches Porträt: Wiener Geschichtn des Kurt Schwertsik

    2025 feierte der Komponist und Musiker Kurt Schwertsik seinen 90. Geburtstag. In der Dokumentation „Wiener Gschichtn des Kurt Schwertsik“ erinnert er sich an zahlreichen Originalschauplätzen an Ereignisse aus seinem langen Leben. Die Geschichten sind humorvoll, dramatisch und immer wieder skurril. Sie spiegeln das Leben eines tiefsinnig-humorvollen Künstlers wider, der den Glauben und die Hoffnung an das Menschliche nie verloren hat.

  • Peter Kislinger: "Ich hab´ mir nichts gepfiffen." Laudatio auf Michael F. P. Huber anlässlich der Verleihung des Tiroler Landespreises für zeitgenössische Musik

    Peter Kislinger: "Ich hab´ mir nichts gepfiffen." Laudatiio auf Michael F.P. Huber anlässlich der Verleihung des Tiroler Landespreises für zeitgenössische Musik . Innsbruck, 9. November 2015, Amt der Tiroler Landesregierung Erstveröffentlichung anlässlich der letzten Aufführung der Oper „Bergkristall“ in den Kammerspielen des Tiroler Landestheaters am Samstag 8. Juli 2023

  • Peter Kislinger: Buchbesprechung "Kurt Schwertsik: was und wie lernt man?"

    Schwertsiks "Erzählung der Lernzeit“ ist eine Selber-Lebensbeschreibung / Selb-Erlebensbeschreibung: skeptisch, selbst-ironisch, produktive Unsicherheit nicht übertönend, anderen gegenüber freundlich und dankbar; „so viele verehrte Lehrer“, so ein Kapitel; ein eigenes Kapitel heißt schlicht "Schiske", gemeint ist der Komponist Karl Schiske.

  • Peter Kislinger: Sibelius in Wien umgezogen - Gedenktafel nun am historisch belegten Haus

    Die Wiener Philharmoniker ließen 1951, noch zu Lebzeiten von Jean Sibelius (1865 – 1957), am Haus Wiedner Hauptstraße 36 / Waaggasse 2 im 4. Wiener Gemeindebezirk eine Gedenktafel zur Erinnerung an dessen Aufenthalt in Wien vom Oktober 1890 bis Juni 1891 anbringen. Tatsächlich aber hatte der finnische Komponist, wie der Musikhistoriker Markku Hartikainen mit Hilfe des Ö1-Moderators Peter Kislinger herausfand, eine Wohnung im Haus Ecke Waaggasse 1 (Ecke Wiedner Hauptstraße 38) gemietet.

  • The International Anders Eliasson Society

    Ziele des gemeinnützigen Vereins: Förderung und Verbreitung von Eliassons Werk Förderung und Unterstützung von Aufführungen und Aufnahmen seiner Musik Herstellung von Kontakten zwischen Interpreten, Institutionen und Freunden seiner Musik Dokumentation von Eliassons Leben, Werk und Rezeption Förderung der Forschung über seine Musik

  • Wien würdigt Kalevi Aho zum 74. Geburtstag

    In Wien nahmen Musiker und Musikwissenschaftler den 74. Geburtstag des Komponisten am 9. März 2023 zum Anlass, mit einem Kammerkonzert und einer Gesprächsrunde an den beiden vorangegangenen Tagen gleichsam in das Jubiläum hinein zu feiern. Kalevi Aho wirkte an beiden Veranstaltungen mit.

  • Kalevi Aho und Kimmo Hakola

    [Mein ORF-Onlineartikel; 8. April 2017] Die beiden finnischen Komponisten Hakola und Aho haben auf die erpresserischen Argumente der Avantgarde und auf die Zwänge des Musikbetriebs bzw. einschlägiger Festivals reagiert. Sie wollen sich nicht, um "modern" zu sein, zu "Idioten" machen lassen. Idioten? Robert Simpson: "What is an 'advanced idiom'? This can only come from an advanced idiot. First of all, only the thought can be advanced."

  • Österreichische Opern-Erstaufführung - Einojuhani Rautavaara: Ein mitunter unverstandener Komponist

    Einojuhani Rautavaara galt bereits als wichtiger zeitgenössischer Komponist. Im Gegensatz zu manchen seiner finnischen Kollegen (Magnus Lindberg, Esa-Pekka Salonen - übrigens sein Schüler) kam er aber bei der Kritik Mitteleuropas schlechter weg. In diesem Ö1-Beitrag beleuchtete Peter Kislinger Rautavaaras in Wien aufgeführte Oper "Das Sonnenhaus". Am 4. November 2016 fand im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe in Wien die Österreichische Erstaufführung der 1991 uraufgeführten zweiaktigen Oper, einer Kooperation der "Musikwerkstatt Wien" mit dem "Konservatorium Wien", statt. Es gibt Komponisten, die schreiben eigentlich immer nur dasselbe Stück. Dann gibt es Komponisten, denen "Stil völlig egal" ist, wie Kalevi Aho aus Finnland beim Symposion "Der Finnische Opernboom" in der Wiener Staatsoper provokant formulierte, Werkstil werde dann leicht mit Personalstil verwechselt, sie riskieren Unverständnis.

Medien / Radio

  • Peter Kislinger: Zielgerichtete Untersuchung an Wirrköpfen

    Mit Anthony Powells zwölfbändigem "Tanz zur Musik der Zeit" liegt seit 2018 einer der bedeutendsten englischen Romane nach 1945 auf Deutsch vor. Nun ist auch der furiose Debütroman des englischen Autors aus dem Jahre 1931 zu entdecken: "Die Ziellosen" (Originaltitel: "Afternoon Men").

Sonstiges

  • Peter Kislinger: „Flashback, Flashforward“. In: Secret Harmonies - Journal of the Anthony Powell Society | Number 4/5 Summer 2011 | p. 88-122

    „Dance [to the Music of Time] for Readers“ - Einleitung von Keith C. Marshall: "Die hier abgedruckten Vorträge wurden ursprünglich im Dezember 2005 und Januar 2006 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dance for Readers“ gehalten. Sie wurden von der Anthony Powell Society und der Wallace Collection gemeinsam als Teil der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Anthony Powell am 21. Dezember 2005 präsentiert. Das Publikum entsprach bei jeder Veranstaltung genau unseren Erwartungen: eine wunderbare Mischung aus Powell-Liebhabern und Mitgliedern der Society, ergänzt durch einige angehende Powell-Leser. Es kam in den Genuss einer großen Vielfalt an Vorträgen, die von der lockeren und mitreißenden Eröffnung durch Stephen Eggins bis hin zu den eher akademischen und analytischen Beiträgen von Peter Kislinger reichten. Dass drei der vier Referenten (Nicholas Birns, Christine Berberich und Peter Kislinger) zufällig die weltweit führenden akademischen Literaturwissenschaftler zu Powell sind, minderte keineswegs das Interesse der anwesenden Nicht-Akademiker an ihren Vorträgen. Stephen Eggins, 1. Trilogie: „I Could Have Danced All Night“, 78 Peter Kislinger, 2. Trilogie: „Flashback, Flashforward“, 88 Christine Berberich, 3. Trilogie: „The War“, 122 Nicholas Birns, 4. Trilogie: „Trapnel's Trilogy“, 134

  • Anthony Powell Gesellschaft e. V. (Literaturverein)

    Die Anthony Powell Gesellschaft e. V. (Literaturverein) ist ein 2010 gegründeter gemeinnütziger Verein in Köln, der das Werk des britischen Autors Anthony D. Powell (insbesondere seinen 12-bändigen Zyklus „Ein Tanz zur Musik der Zeit“) im deutschsprachigen Raum bekannt macht.

  • Christoph Schlürens "Tagesprisen"

    Christoph Schlüren ist Musikwissenschaftler, Autor und Journalist (Frankfurter Rundschau, Gramophone, Tempo, Fono Forum, Crescendo, Neue Musikzeitung, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandradio usw.) und arbeitet als Chefredakteur und Forscher an der Reihe „Repertoire Explorer“ für seltene Notenausgaben. Christoph Schlüren verfasste die erste grundlegende Einführung in die musikalische Phänomenologie, die von Sergiu Celibidache als universeller Ansatz zur Musik entwickelt und weiter ausgebaut wurde.

  • Peter Kislinger: Epiphanies – Required inner processes, the coldest heart, and the marvellous road to the Hyperboreans

    Peter Kislinger (Department of English, University of Vienna): Lecture first given at the 5th Biennial Anthony Powell Conference; Washington, DC, September 2009. In: Secret Harmonies- Journal of the Anthony Powell Society (Edited by Stephen Walker), Number 6/7 Spring 2015, pp. 26–45. The Anthony Powell Society: Greenford, UK 2015

  • Peter Kislinger: FALTER-Rezension: Der mit dem Zwölfbänder tanzt | FALTER 11/2017 vom 15.03.2017 (S. 16) Eine verlegerische Großtat: Anthony Powells Romanzyklus „Ein Tanz zur Musik der Zeit“ erscheint auf Deutsch
  • Pictures in Anthony Powell´s 12-volume novel sequene "A Dance to the Music of Time"
  • Anhony Powell Society

    The Anthony Powell Society is a charity made up of members across the world particularly in the UK and North America who wish to promote interest in Powell and his work. Powell had a wide range of friends from George Orwell and Evelyn Waugh to V.S. Naipaul, Harold Pinter and Philip Larkin. Fans of Powell have similarly always been found across the political and literary spectrum : Kingsley Amis, Clive James, Tariq Ali, A.N.Wilson and Lady Pinter to name just a few. Hilary Spurling’s official biography is an invaluable guide to his life including the background to his literary masterpiece : the 12 volume sequence of novels entitled ‘A Dance to the Music of Time’. A TV film of ‘Dance’ was made by Channel 4 in 1997 and starred Simon Russell Beale in a BAFTA winning performance.

Links — P.K. Pasticcio